Sowjetische Zone
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SBZ Bezirkshandstempel - Ziffernausgaben Michel Nr. I i postfrisch geprüft
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SBZ Bezirkshandstempel - Ziffernausgaben 1948 SBZ Mi.Nr. I i! Postfrisch! BPP geprüft! Nach Ende des Zweiten Weltkrieges kam der Osten Deutschlands (das Gebiet der späteren Deutschen Demokratischen Republik) unter sowjetische Verwaltung. Bereits ab Juni 1945 wurden auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) neue Briefmarken herausgegeben. Komplettieren Sie jetzt Ihre Sammlung! Hinweis: Beispielabbildung
SBZ Bezirkshandstempel - Ziffernausgaben Michel Nr. I h postfrisch geprüft
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SBZ Bezirkshandstempel - Ziffernausgaben 1948 SBZ Mi.Nr. I h! Postfrisch! BPP geprüft! Nach Ende des Zweiten Weltkrieges kam der Osten Deutschlands (das Gebiet der späteren Deutschen Demokratischen Republik) unter sowjetische Verwaltung. Bereits ab Juni 1945 wurden auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) neue Briefmarken herausgegeben. Komplettieren Sie jetzt Ihre Sammlung! Hinweis: Beispielabbildung
Briefmarke SBZ Bezirkshandstempel Michel-Nr. I d postfrisch und geprüft
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Ziffernausgabe SBZ Bedingt durch die extrem schwierigen wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse im völlig zerstörten Nachkriegsdeutschland gibt es kaum ein Kapitel in der deutschen Philatelie-Geschichte, das auf einem so kurzen Zeitraum mehr Facettenreichtum und Komplexität vereint, wie die Briefmarkenausgaben von 1945 bis zur Währungsreform 1948. Nutzen Sie heute die Gelegenheit und sichern Sie sich jetzt dieses Top-Angebot. SBZ Michel-Nr. I d postfrisch BPP geprüft In dieser Form kaum angeboten Selten angeboten und einmaliger Blickfang! Hinweis: Beispielabbildung
SBZ Bezirkshandstempel - Ziffernausgaben 1948 Michel Nr. I b postfrisch geprüft
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SBZ Bezirkshandstempel - Ziffernausgaben 1948 SBZ Mi.Nr. I b! Postfrisch! BPP geprüft! Nach Ende des Zweiten Weltkrieges kam der Osten Deutschlands (das Gebiet der späteren Deutschen Demokratischen Republik) unter sowjetische Verwaltung. Bereits ab Juni 1945 wurden auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) neue Briefmarken herausgegeben. Komplettieren Sie jetzt Ihre Sammlung! Hinweis: Beispielabbildung
SBZ Bezirkshandstempel Ziffernausgabe Michel Nr. I a postfrisch
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SBZ Bezirkshandstempel "Ziffernausgabe" Mi.Nr. I a! postfrisch! Alle Werte mit BPP Prüfung! Nur ausgesuchte Spitzenqualität! Hinweis: Beispielabbildung
SBZ Bezirkshandstempel Bezirk 41 Zwickau Mi.Nr. 179 ** gp.
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Die Bezirkshandstempel - Eine Wissenschaft für sich!Bezirk41 Zwickau Mi.Nr. 179 Postfrischund mit BPP Prüfung! Auf Basis der am 21.9.1948 in den Westlichen Besatzungszonen Deutschlands durchgeführten Wahrungsreform ordnete die Sowjetische Militäradministration mit Datum vom 23.6.1948 für den nächsten Tag eine solche auch für den Osten des Landes an. Mit diesem Datum durften keine Werte in Reichsmark-Währung mehr über die Postschalter der SBZ verkauft werden. Da jedoch per sofort keine echte Alternative verfügbar war und Unklarheit darüber herrschte, wann die vorgesehen Maschinen Überdrucke erhältlich sein würden, erfolgte die Anordnung einer Übergangslösung: Der Überdruck der Pfennigwerte der 2. Kontrollratsserie mittels sogenannte Bezirkstempel. Nur 10 Tage später wurden sie von den Maschinen-Überdrucken abgelöst, blieben jedoch bis 10.7.1948 (auch in den Westsektoren Berlins) gültig. Aufgrund des provisorischen Charakters der Bezirkshandstempel und der extrem kurzen Verwendung existiert eine große Zahl an Fälschungen dieser extrem gesuchten Ausgaben. Überdruckt wurde auch eine kleine Menge der ersten Auflage der 60-Pfennig-Marke, die schon am 1. März 1947 herausgegeben wurde. Die zum Aufdrucken zur Verfügung stehende Menge war viel zu klein, weshalb der Aufdruck auf diesem Wert sehr viel seltener ist. Praktisch nie angeboten! Hinweis: Beispielabbildung
SBZ Bezirkshandstempel 1948 Bezirk 2º Köthen Mi.Nr. 179 ** gp.
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Die Bezirkshandstempel - Eine Wissenschaft für sich!Bezirk2º Köthen Mi.Nr. 179 Wert in augesuchter postfrischer Luxusqualität! Mit BPP Prüfung! Auf Basis der am 21.9.1948 in den Westlichen Besatzungszonen Deutschlands durchgeführten Wahrungsreform ordnete die Sowjetische Militäradministration mit Datum vom 23.6.1948 für den nächsten Tag eine solche auch für den Osten des Landes an. Mit diesem Datum durften keine Werte in Reichsmark-Währung mehr über die Postschalter der SBZ verkauft werden. Da jedoch per sofort keine echte Alternative verfügbar war und Unklarheit darüber herrschte, wann die vorgesehen Maschinen Überdrucke erhältlich sein würden, erfolgte die Anordnung einer Übergangslösung: Der Überdruck der Pfennigwerte der 2. Kontrollratsserie mittels sogenannte Bezirkstempel. Nur 10 Tage später wurden sie von den Maschinen-Überdrucken abgelöst, blieben jedoch bis 10.7.1948 (auch in den Westsektoren Berlins) gültig. Aufgrund des provisorischen Charakters der Bezirkshandstempel und der extrem kurzen Verwendung existiert eine große Zahl an Fälschungen dieser extrem gesuchten Ausgaben. Überdruckt wurde auch eine kleine Menge der ersten Auflage der 60-Pfennig-Marke, die schon am 1. März 1947 herausgegeben wurde. Die zum Aufdrucken zur Verfügung stehende Menge war viel zu klein, weshalb der Aufdruck auf diesem Wert sehr viel seltener ist. Praktisch nie angeboten! Hinweis: Beispielabbildung
SBZ Bezirkshandstempel 1948 Bezirk 14 Dresden Mi.Nr. 179 ** geprüft
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Die Bezirkshandstempel - Eine Wissenschaft für sich!Bezirk14 Dresden Mi.Nr. 179 In ausgesuchter postfrischer Spitzenqualität und mit BPP Prüfung! Auf Basis der am 21.9.1948 in den Westlichen Besatzungszonen Deutschlands durchgeführten Wahrungsreform ordnete die Sowjetische Militäradministration mit Datum vom 23.6.1948 für den nächsten Tag eine solche auch für den Osten des Landes an. Mit diesem Datum durften keine Werte in Reichsmark-Währung mehr über die Postschalter der SBZ verkauft werden. Da jedoch per sofort keine echte Alternative verfügbar war und Unklarheit darüber herrschte, wann die vorgesehen Maschinen Überdrucke erhältlich sein würden, erfolgte die Anordnung einer Übergangslösung: Der Überdruck der Pfennigwerte der 2. Kontrollratsserie mittels sogenannte Bezirkstempel. Nur 10 Tage später wurden sie von den Maschinen-Überdrucken abgelöst, blieben jedoch bis 10.7.1948 (auch in den Westsektoren Berlins) gültig. Aufgrund des provisorischen Charakters der Bezirkshandstempel und der extrem kurzen Verwendung existiert eine große Zahl an Fälschungen dieser extrem gesuchten Ausgaben. Überdruckt wurde auch eine kleine Menge der ersten Auflage der 60-Pfennig-Marke, die schon am 1. März 1947 herausgegeben wurde. Die zum Aufdrucken zur Verfügung stehende Menge war viel zu klein, weshalb der Aufdruck auf diesem Wert sehr viel seltener ist. Praktisch nie angeboten! Hinweis: Beispielabbildung
SBZ Bezirkshandstempel 1948 Bezirk 3 Berlin Mi.Nr. 179 ** geprüft
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Die Bezirkshandstempel - Eine Wissenschaft für sich! Bezirk 3 Berlin Mi.Nr. 179 In ausgesuchter postfrischer Spitzenqualität und mit BPP Prüfung! Auf Basis der am 21.9.1948 in den Westlichen Besatzungszonen Deutschlands durchgeführten Wahrungsreform ordnete die Sowjetische Militäradministration mit Datum vom 23.6.1948 für den nächsten Tag eine solche auch für den Osten des Landes an. Mit diesem Datum durften keine Werte in Reichsmark-Währung mehr über die Postschalter der SBZ verkauft werden. Da jedoch per sofort keine echte Alternative verfügbar war und Unklarheit darüber herrschte, wann die vorgesehen Maschinen Überdrucke erhältlich sein würden, erfolgte die Anordnung einer Übergangslösung: Der Überdruck der Pfennigwerte der 2. Kontrollratsserie mittels sogenannte Bezirkstempel. Nur 10 Tage später wurden sie von den Maschinen-Überdrucken abgelöst, blieben jedoch bis 10.7.1948 (auch in den Westsektoren Berlins) gültig. Aufgrund des provisorischen Charakters der Bezirkshandstempel und der extrem kurzen Verwendung existiert eine große Zahl an Fälschungen dieser extrem gesuchten Ausgaben. Überdruckt wurde auch eine kleine Menge der ersten Auflage der 60-Pfennig-Marke, die schon am 1. März 1947 herausgegeben wurde. Die zum Aufdrucken zur Verfügung stehende Menge war viel zu klein, weshalb der Aufdruck auf diesem Wert sehr viel seltener ist. Praktisch nie angeboten! Hinweis: Beispielabbildung
SBZ Bezirkshandstempel 1948 Bezirk 41 Zwickau Mi.Nr. 166/181 (ohne 179) postfrisch geprüft
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Die Bezirkshandstempel - Eine Wissenschaft für sich!Bezirk 41 Zwickau Mi.Nr. 166/181 (ohne 179) Alle Werte mit BPP-Prüfung! In ausgesuchter postfrischer Spitzenqualität! Auf Basis der am 21.9.1948 in den Westlichen Besatzungszonen Deutschlands durchgeführten Wahrungsreform ordnete die Sowjetische Militäradministration mit Datum vom 23.6.1948 für den nächsten Tag eine solche auch für den Osten des Landes an. Mit diesem Datum durften keine Werte in Reichsmark-Währung mehr über die Postschalter der SBZ verkauft werden. Da jedoch per sofort keine echte Alternative verfügbar war und Unklarheit darüber herrschte, wann die vorgesehen Maschinen Überdrucke erhältlich sein würden, erfolgte die Anordnung einer Übergangslösung: Der Überdruck der Pfennigwerte der 2. Kontrollratsserie mittels sogenannte Bezirkstempel. Nur 10 Tage später wurden sie von den Maschinen-Überdrucken abgelöst, blieben jedoch bis 10.7.1948 (auch in den Westsektoren Berlins) gültig. Aufgrund des provisorischen Charakters der Bezirkshandstempel und der extrem kurzen Verwendung existiert eine große Zahl an Fälschungen dieser extrem gesuchten Ausgaben.Hinweis : Beispielabbildung
SBZ Bezirkshandstempel 1948 Bezirk 38 Greifswald Mi.Nr. 166/181 (ohne 179) postfrisch geprüft
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Die Bezirkshandstempel - Eine Wissenschaft für sich!Bezirk 38 (Greifswald) Mi.Nr. 166/181 (ohne 179) Alle Werte mit BPP-Prüfung! In ausgesuchter postfrischer Spitzenqualität! Auf Basis der am 21.9.1948 in den Westlichen Besatzungszonen Deutschlands durchgeführten Wahrungsreform ordnete die Sowjetische Militäradministration mit Datum vom 23.6.1948 für den nächsten Tag eine solche auch für den Osten des Landes an. Mit diesem Datum durften keine Werte in Reichsmark-Währung mehr über die Postschalter der SBZ verkauft werden. Da jedoch per sofort keine echte Alternative verfügbar war und Unklarheit darüber herrschte, wann die vorgesehen Maschinen Überdrucke erhältlich sein würden, erfolgte die Anordnung einer Übergangslösung: Der Überdruck der Pfennigwerte der 2. Kontrollratsserie mittels sogenannte Bezirkstempel. Nur 10 Tage später wurden sie von den Maschinen-Überdrucken abgelöst, blieben jedoch bis 10.7.1948 (auch in den Westsektoren Berlins) gültig. Aufgrund des provisorischen Charakters der Bezirkshandstempel und der extrem kurzen Verwendung existiert eine große Zahl an Fälschungen dieser extrem gesuchten Ausgaben.Hinweis : Beispielabbildung
SBZ Bezirkshandstempel 1948 Bezirk 36 Potsdam Mi.Nr. 166/181 (ohne 179) postfrisch geprüft
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Die Bezirkshandstempel - Eine Wissenschaft für sich!Bezirk (36 Potsdam) Mi.Nr. 166/181 (ohne 179) Alle Werte mit BPP-Prüfung! In ausgesuchter postfrischer Spitzenqualität! Auf Basis der am 21.9.1948 in den Westlichen Besatzungszonen Deutschlands durchgeführten Wahrungsreform ordnete die Sowjetische Militäradministration mit Datum vom 23.6.1948 für den nächsten Tag eine solche auch für den Osten des Landes an. Mit diesem Datum durften keine Werte in Reichsmark-Währung mehr über die Postschalter der SBZ verkauft werden. Da jedoch per sofort keine echte Alternative verfügbar war und Unklarheit darüber herrschte, wann die vorgesehen Maschinen Überdrucke erhältlich sein würden, erfolgte die Anordnung einer Übergangslösung: Der Überdruck der Pfennigwerte der 2. Kontrollratsserie mittels sogenannte Bezirkstempel. Nur 10 Tage später wurden sie von den Maschinen-Überdrucken abgelöst, blieben jedoch bis 10.7.1948 (auch in den Westsektoren Berlins) gültig. Aufgrund des provisorischen Charakters der Bezirkshandstempel und der extrem kurzen Verwendung existiert eine große Zahl an Fälschungen dieser extrem gesuchten Ausgaben.Hinweis : Beispielabbildung
Briefmarken der Sowjetischen Besatzungszone sammeln und verstehen
Die Faszination der Philatelie liegt oft in den Epochen des Umbruchs, in denen Postwertzeichen zu echten Zeitzeugen des historischen Wandels werden. Ein solches, historisch wie philatelistisch überaus spannendes Kapitel schlagen Sie mit den Briefmarken der Alliierten Besetzung aus der Sowjetischen Zone auf. Nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches im Mai 1945 stand das Postwesen vor einem kompletten Neuanfang, der von Improvisation und regionalen Unterschieden geprägt war. In dieser Kategorie präsentieren wir Ihnen ein exquisites Sortiment dieser geschichtsträchtigen Belege, die heute zu den spannendsten Sammelgebieten der deutschen Postgeschichte zählen. Tauchen Sie ein in eine Ära, in der Papierknappheit, politische Neuordnung und unbändiger Aufbauwille das Bild der täglichen Postsendungen bestimmten.
Für engagierte Philatelisten bietet dieses Sammelgebiet eine nahezu unerschöpfliche Vielfalt an Facetten, die weit über das bloße Einkleben von Standardwerten hinausgehen. Jedes einzelne Stück erzählt eine eigene kleine Geschichte von regionalen Notmaßnahmen, provisorischen Überdrucken und dem allmählichen Übergang zu einer eigenständigen Verwaltung. Ob Sie sich für die frühen Lokalausgaben, die berühmten Bezirksstempelaufdrucke oder die kunstvollen ersten Gedenkblätter interessieren, hier finden Sie wertvolle Ergänzungen für Ihre Sammlung. Lassen Sie sich von der Tiefe dieser Epoche begeistern und entdecken Sie Stücke, die den Geist des Übergangs von 1945 bis zur Gründung der Deutschen Demokratischen Republik im Jahr 1949 perfekt verkörpern. Wir laden Sie ein, die Vielfalt dieser historischen Epoche in aller Ruhe zu erkunden.
Was zeichnet die Kategorie Briefmarken Deutschland | Alliierte Besetzung | Sowjetische Zone aus?
Die Briefmarken der Sowjetischen Besatzungszone, in philatelistischen Fachkreisen kurz als SBZ bezeichnet, zeichnen sich vor allem durch ihre immense Materialvielfalt und die Spuren des damaligen Mangels aus. Da zu Beginn der Besatzungszeit keine einheitlichen Postwertzeichen für das gesamte Gebiet zur Verfügung standen, behalfen sich die Oberpostdirektionen in Thüringen, Sachsen, Mecklenburg und Brandenburg mit eigenen Ausgaben. Diese sogenannten Lokalausgaben und Provinz-Ausgaben bilden ein faszinierendes Mosaik regionaler Zeitgeschichte, das Sammlern eine Fülle an Varianten und Besonderheiten bietet. Erfahrene Liebhaber schätzen an diesem Gebiet besonders, dass man selbst in scheinbar gewöhnlichen Lots noch unentdeckte Plattenfehler oder seltene Papierarten aufspüren kann. Jedes Albumblatt der SBZ unterscheidet sich grundlegend von den hochgradig standardisierten Emissionen modernerer Epochen.
Die faszinierende Welt der Lokalausgaben und Bezirksstempel
Ein herausragendes Merkmal dieser Kategorie sind die provisorischen Überdrucke und lokalen Notausgaben, die direkt nach dem Einmarsch der sowjetischen Truppen entstanden. Um die alten Bestände an Reichsmarken weiterzuverwenden, wurden diese oft mit einfachen Mitteln unkenntlich gemacht oder mit neuen Wertstufen überstempelt. Besonders berühmt sind die Bezirksstempelaufdrucke aus dem Sommer 1948, die im Zuge der Währungsreform in aller Eile hergestellt wurden. Diese Aufdrucke wurden meist mit Handstempeln auf den Gemeinschaftsausgaben der Alliierten Besetzung angebracht, was zu einer unübersehbaren Fülle an Typen, Stellungen und Farbnuancen führte. Wer sich auf diese Spezialgebiete konzentriert, benötigt ein gutes Auge, Geduld und oft auch eine Lupe, um die echten Raritäten von den zahllosen Fälschungen zu unterscheiden.
Besonderheiten bei Papier, Zähnung und Farben
Der eklatante Papiermangel der Nachkriegsjahre zwang die Druckereien der SBZ dazu, auf jedes nur erdenkliche Trägermaterial zurückzugreifen. So findet man Briefmarken dieser Epoche auf dickem, kartonartigem Papier ebenso wie auf hauchdünnem Zigarettenpapier oder gar auf der Rückseite von alten Formularen und Landkarten. Auch die Zähnungsmaschinen arbeiteten oft ungenau oder mussten behelfsmäßig repariert werden, was zu einer Vielzahl von unterschiedlichen Zähnungsmaßen und Durchstichen führte. Da zudem die verwendeten Druckfarben oft nicht einheitlich gemischt werden konnten, existiert bei vielen Werten ein breites Spektrum an Farbnuancen. Diese materialtechnischen Abweichungen machen die SBZ zu einem Paradies für Forscher und Spezialisten, die ihre Sammlung strukturiert nach Papieren und Farben gliedern möchten.
Geschichte und Hintergrund der sowjetischen Besatzungszeit
Um die Philatelie der Sowjetischen Zone vollends zu verstehen, muss man sich die dramatischen gesellschaftlichen und politischen Verwerfungen der Jahre 1945 bis 1949 vor Augen führen. Nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht übernahm die Sowjetische Militäradministration in Deutschland, kurz SMAD, die oberste Regierungsgewalt in der ostdeutschen Zone. Der Postverkehr, der in den letzten Kriegswochen völlig zum Erliegen gekommen war, musste unter extremen Bedingungen wieder aufgebaut werden. Die SMAD stand vor der Herausforderung, einerseits die Kommunikation der Bevölkerung zu ermöglichen und andererseits eine strikte Zensur sowie die politische Kontrolle über alle gedruckten Medien auszuüben. So spiegeln die ersten Postwertzeichen dieser Zone den mühsamen demokratischen und sozialistischen Neubeginn unter sowjetischer Aufsicht wider.
Die wohl einschneidendste Zäsur innerhalb dieser kurzen Epoche stellte die Währungsreform im Juni 1948 dar. Als in den westlichen Besatzungszonen die Deutsche Mark eingeführt wurde, zog die sowjetische Führung in ihrer Zone umgehend nach. Da jedoch nicht genügend neue Banknoten und Postwertzeichen gedruckt waren, kam es zu den legendären Zehnfachfrankaturen und den provisorischen Bezirksstempel-Überdrucken. Diese Phase des postalischen Übergangs dauerte nur wenige Wochen, hinterließ aber einige der gesuchtesten Belege der deutschen Postgeschichte auf Briefen und Postkarten. Mit der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik im Oktober 1949 endete schließlich die Ära der SBZ-Marken formal, und die Ausgaben gingen fließend in das Sammelgebiet der DDR über.
Ein historisch besonders kontroverses und zugleich spannendes Detail ist die geografische Aufteilung der Postdirektionen. Zu den fünf großen Bezirken der SBZ gehörten Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen (mit den Bereichen Ost- und Westsachsen), die Provinz Sachsen-Anhalt sowie Thüringen. Jede dieser Regionen entwickelte in den ersten Monaten eine erstaunliche Eigenständigkeit bei der Gestaltung ihrer Postwertzeichen. Erst im Laufe des Jahres 1946 setzte eine stärkere Zentralisierung ein, die schließlich in den gemeinsamen Ausgaben für die gesamte sowjetische Zone mündete. Diese historische Dynamik macht das Sammeln von Belegen aus dieser Zeit zu einer spannenden Entdeckungsreise durch die verschiedenen Regionen Ostdeutschlands.
Motive der Marken und Serien: Spiegelbild des Wiederaufbaus
Die Bildmotive der Briefmarken aus der Sowjetischen Zone unterscheiden sich fundamental von den militaristischen und herrschaftlichen Darstellungen der vorangegangenen Epochen. Im Vordergrund stand nun die Symbolik des friedlichen Wiederaufbaus, der harten körperlichen Arbeit und des demokratischen Neuanfangs. Typische Motive zeigen Trümmerfrauen beim Beräumen der zerstörten Städte, Maurer beim Aufbau neuer Wohnungen, Bauern bei der Feldarbeit und rauchende Fabrikschlote als Zeichen der wiederkehrenden Industrialisierung. Diese Bildwelten sollten der kriegsmüden Bevölkerung Mut zusprechen und gleichzeitig die gesellschaftlichen Werte der sozialistischen Transformation transportieren. Für Sammler dokumentieren diese detailreichen Entwürfe den damaligen Zeitgeist auf eindringliche Art und Weise.
Die Leipziger Messe als wiederkehrendes Motiv
Ein zentraler Fixpunkt im Ausgabeprogramm der SBZ war die traditionsreiche Leipziger Messe, die bereits im Frühjahr 1946 ihre Tore wieder öffnete. Die begleitenden Messe-Briefmarken gehören zu den ästhetisch ansprechendsten Serien dieses Sammelgebiets und wurden aufwendig im Tiefdruckverfahren hergestellt. Sie zeigen oft historische Gebäude der Messestadt Leipzig, technische Errungenschaften oder das weltweit bekannte Doppel-M-Symbol der Messe. Diese Ausgaben dienten nicht nur der Freimachung von Postsendungen, sondern waren auch ein wichtiges Instrument der Auslandspropaganda, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Zone zu demonstrieren. Die verschiedenen Leipziger Messesätze eignen sich hervorragend für eine thematische Spezialsammlung innerhalb Ihres Albums.
Bedeutende Persönlichkeiten und kulturelles Erbe
Neben den Motiven des praktischen Wiederaufbaus widmeten die Postplaner der SBZ einen großen Teil ihrer Ausgaben dem klassischen deutschen Kulturerbe. Auf den Marken dieser Jahre begegnen uns immer wieder die Porträts von Dichtern, Denkern und politischen Vorkämpfern, die den neuen humanistischen Anspruch unterstreichen sollten. Berühmte Persönlichkeiten wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Heinrich Heine oder auch Karl Marx wurden in feinen Stichzeichnungen verewigt. Diese klassischen Porträtserien strahlen eine zeitlose Eleganz aus und heben sich wohltuend von den oft hektisch gestalteten Notausgaben der unmittelbaren Nachkriegsmonate ab. Sie dokumentieren den Versuch, an die progressiven Traditionen der deutschen Geschichte anzuknüpfen.
Künstlerische Höhepunkte und der Goethe-Block
Ein absoluter Höhepunkt und der unbestrittene Stolz vieler SBZ-Sammlungen ist der im Jahr 1949 erschienene Goethe-Block zum 200. Geburtstag des Weimarer Dichterfürsten. Dieser repräsentative Block vereint künstlerische Qualität mit philatelistischer Exklusivität und gehört heute zu den bekanntesten Blockausgaben des deutschen Sprachraums. Die feine Linienführung der Porträts und die ausgewogene Gesamtgestaltung machen diesen Block zu einem echten Kunstwerk im Miniaturformat. Neben diesem Prachtstück existieren noch weitere interessante Blocks, beispielsweise zur Erinnerung an die Opfer des Faschismus, die heute gesuchte Spitzenstücke darstellen. Die Integration solcher repräsentativen Blocks verleiht jeder Sammlung eine besondere visuelle Aufwertung und historische Tiefe.
Spannende Kuriositäten und verblüffende Fakten
Die chaotischen Zustände der Nachkriegszeit führten im Bereich der SBZ-Philatelie zu zahlreichen Kuriositäten, die heute unter Kennern Höchstpreise erzielen oder zumindest für großes Staunen sorgen. Ein besonders skurriles Phänomen sind die sogenannten Zehnfachfrankaturen aus den Junitagen des Jahres 1948. Während der kurzen Übergangsphase der Währungsreform durften die alten Reichsmark-Bestände im Verhältnis 10 zu 1 aufgebraucht werden. Das bedeutete, dass ein Brief im Wert von 24 Pfennig mit Marken im Gesamtwert von sage und schreibe 2,40 Reichsmark frankiert werden musste. Diese bunten, überfrankierten Briefe, die oft über das gesamte Kuvert reichten, sind heute gesuchte Raritäten und Zeugnisse einer einzigartigen Epoche.
Eine weitere Besonderheit betrifft die Herstellung der Bezirksstempel. Da die Postämter die offiziellen Stahlstempel der Oberpostdirektionen nicht schnell genug geliefert bekamen, griffen viele Postmeister zur Selbsthilfe. Sie schnitzten provisorische Aufdruckstempel aus Holz, Kork oder sogar aus halbierten Kartoffeln, um die vorhandenen Markenbestände rasch entwerten zu können. Diese sogenannten Notstempel weisen eine charmante Unvollkommenheit auf und sind in ihrer Individualität kaum zu übertreffen. Für den spezialisierten Sammler bieten diese lokalen Übergangslösungen ein schier unerschöpfliches Forschungsgebiet, bei dem immer wieder neue, bisher unbekannte Stempelformen und Verwendungsorte entdeckt werden können.
Auch die Zensur der sowjetischen Behörden hinterließ Spuren, die für historisch interessierte Sammler von großem Reiz sind. Briefe aus der SBZ ins Ausland oder sogar in die westlichen Besatzungszonen wurden stichprobenartig geöffnet, gelesen und mit markanten Zensurstempeln oder Verschlussstreifen versehen. Manche Markenentwürfe wurden sogar in letzter Minute von der sowjetischen Militärzensur verboten oder mussten kurzfristig abgeändert werden, weil die dargestellten Symbole politisch missverstanden werden konnten. Das Sammeln von solchen echt gelaufenen Belegen inklusive der Zivilsensur-Spuren macht die SBZ-Philatelie zu einer lebendigen Geschichtsstunde, die weit über das Sammeln ungebrauchter Marken hinausreicht.
Hinweise für den erfolgreichen Aufbau Ihrer SBZ-Sammlung
Beim Einstieg in das faszinierende Sammelgebiet der Sowjetischen Zone sollten Sie einige philatelistische Grundregeln beachten, um späte Enttäuschungen zu vermeiden und den Wert Ihrer Sammlung langfristig zu sichern. Aufgrund der vielen provisorischen Aufdrucke und der einfachen Herstellungsmethoden in der Nachkriegszeit existieren von fast allen seltenen Werten und Bezirksstempeln zeitgenössische sowie modernere Fälschungen. Wir empfehlen Ihnen daher dringend, bei hochwertigen Stücken auf die Expertise bekannter Verbandsprüfer des Bundes der Philatelistenprüfer, kurz BPP, zu achten. Geprüfte Marken mit entsprechendem Signaturen- oder Fotoattest garantieren Ihnen die Echtheit der Aufdrucke, der Zähnung und des Stempels.
Ein weiteres Augenmerk sollten Sie auf die Qualität und den Erhaltungszustand der Marken legen. Da das Papier der Nachkriegsjahre oft säurehaltig und brüchig war, ist eine fachgerechte und schonende Lagerung in hochwertigen Alben oder Klemmtaschen unerlässlich. Vermeiden Sie zu hohe Luftfeuchtigkeit und direkte Sonneneinstrahlung, um die empfindlichen Farben und den originalen Gummi nicht zu beschädigen. Ob Sie sich für postfrische Erhaltungen, gefalzte Stücke oder für die historisch besonders aussagekräftigen gestempelten Marken auf Briefstücken entscheiden, bleibt natürlich Ihrem persönlichen Geschmack überlassen. Die Beschäftigung mit diesen geschichtsträchtigen Miniaturen wird Ihnen in jedem Fall viele Stunden voller Entdeckerfreude und tiefer historischer Erkenntnisse bescheren.
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