Weimarer Republik
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Danzigs Erste Münz-Serie J. D6 - D 9 ss
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Danzigs Erste Münz-SerieJ. D6 - D 9 InklusiveKassette + Zertifikat 4Münzen im Set Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die ehemalige Hansestadt Danzig gemäß des Versailler Vertrages zur Freien Reichsstadt erklärt. In der Folge gab die Stadt von 1920 bis 1939 eigene Münzen heraus- aufgrund der damals überwiegend deutschsprachigen Bevölkerung mit deutscher Schrift! Mit Hilfe der Bank von England überwand die Freie Stadt Danzig die bedrückende Inflation in der Nachkriegszeit. Am 20.10.1923 löste in Danzig der stabile Gulden die desolate deutsche Mark ab. Übrig blieb wegen der mehrheitlich deutschsprachigen Bevölkerung die deutsche Schrift auf den Münzen. Diese ersten Gulden von 1923 sind gesuchte Raritäten.
3er Pfennning Sparset Weimar
Lieferzeit 1-2 Wochen
Ein historisches Sparset aus der Weimarer Republik Das 3er Sparset Weimar bestehend aus 2 Rentenpfennig, 1 Reichspfennig und 5 Reichspfennig ist eine faszinierende Sammlung von Münzen aus der Zeit der Weimarer Republik. Diese Münzen repräsentieren eine bedeutende Ära in der deutschen Geschichte, die von wirtschaftlichen Herausforderungen und politischen Veränderungen geprägt war. Die 2 Rentenpfennig Münze, geprägt zwischen 1923 und 1924, zeigt auf der Vorderseite den Wert in der Mitte eines Kreises mit der Umschrift "DEUTSCHES REICH 2 RENTENPFENNIG". Auf der Rückseite ist ein Ährenbündel zu sehen, das das Datum teilt, mit dem Münzzeichen darunter. Die 1 Reichspfennig Münze, geprägt zwischen 1924 und 1936, hat auf der Vorderseite den Wert in einem Kreis mit der Umschrift "DEUTSCHES REICH 1 REICHSPFENNIG". Auf der Rückseite ist ein Ährenbündel zwischen dem Datum und dem Münzzeichen am unteren Rand abgebildet. Die 5 Reichspfennig Münze, geprägt zwischen 1924 und 1936, zeigt auf der Vorderseite den Wert in einem Quadrat mit vier Eichenblättern und der Umschrift "DEUTSCHES REICH 5 REICHSPFENNIG". Auf der Rückseite sind Weizenähren zu sehen, die eine Pyramide bilden, mit dem Münzzeichen und dem Datum darunter. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, dieses historische Sparset aus der Weimarer Republik zu erwerben. Bestellen Sie jetzt und bereichern Sie Ihre Sammlung mit diesen einzigartigen Münzen!
Rentenpfennige Sparset Weimar 1-10 Pfennig Jaeger Nr. 313-317
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Weimar Rentenpfennige Sparset 1, 2, 5 und 10 Pfennig J. 313, 314, 316, 317 Dieses Weimar Rentenpfennige Sparset ist eine bemerkenswerte Sammlung von Münzen aus der Zeit der Weimarer Republik. Diese Münzen, die zwischen 1923 und 1924 geprägt wurden, bieten einen faszinierenden Einblick in die wirtschaftliche und politische Geschichte Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg. Die Rentenpfennige wurden als Teil der Rentenmark-Währung eingeführt, um die Hyperinflation zu bekämpfen und die Stabilität der deutschen Wirtschaft wiederherzustellen. Das Set umfasst die Nominalwerte 1, 2, 5 und 10 Pfennig. Die Vorderseite der Münzen zeigt den Nennwert und das Prägejahr, während die Rückseite ein stilisiertes Weizenbündel darstellt, das für die landwirtschaftliche Produktion und den wirtschaftlichen Wiederaufbau steht. Diese Münzen sind nicht nur wegen ihrer historischen Bedeutung, sondern auch wegen ihrer kunstvollen Gestaltung und der hohen Prägequalität geschätzt. Jede Münze im Set ist nach den Jaeger-Nummern 313, 314, 316 und 317 katalogisiert. Historische Münzen aus der Zeit der Weimarer Republik (1923-1924) Nominalwerte: 1, 2, 5 und 10 Pfennig Detailreiche Gestaltung mit Weizenbündel und Prägejahr Erweitern Sie Ihre Sammlung mit dem Weimar Rentenpfennige Sparset und sichern Sie sich ein Stück deutscher Geschichte!
Reichspfennig Sparset Weimar 1-10 Pfennig Jaeger Nr. 313-317
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Weimar Reichspfennige Sparset 1, 2, 5 und 10 Pfennig J. 313, 314, 316, 317 Das Weimar Reichspfennige Sparset ist eine bemerkenswerte Sammlung von Münzen aus der Zeit der Weimarer Republik. Diese Münzen, die zwischen 1924 und 1936 geprägt wurden, bieten einen faszinierenden Einblick in die wirtschaftliche und politische Geschichte Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg. Die Reichspfennige wurden als Teil der Reichsmark-Währung eingeführt, um die Stabilität der deutschen Wirtschaft wiederherzustellen und den Zahlungsverkehr zu erleichtern. Das Set umfasst die Nominalwerte 1, 2, 5 und 10 Pfennig. Die Vorderseite der Münzen zeigt den Nennwert und das Prägejahr, während die Rückseite ein stilisiertes Weizenbündel darstellt, das für die landwirtschaftliche Produktion und den wirtschaftlichen Wiederaufbau steht. Diese Münzen sind nicht nur wegen ihrer historischen Bedeutung, sondern auch wegen ihrer kunstvollen Gestaltung und der hohen Prägequalität geschätzt. Jede Münze im Set ist nach den Jaeger-Nummern 313, 314, 316 und 317 katalogisiert. Historische Münzen aus der Zeit der Weimarer Republik (1924-1936) Nominalwerte: 1, 2, 5 und 10 Pfennig Detailreiche Gestaltung mit Weizenbündel und Prägejahr Erweitern Sie Ihre Sammlung mit dem Weimar Reichspfennig Sparset und sichern Sie sich ein Stück deutscher Geschichte!
10 Rentenpfennig und 10 Reichspfennig 1923-1936 Weimarer Republik Prägestätte A Jaeger Nr. 309 und 317
Lieferzeit ca. 2-4 Werktage
Weimar 10 Reichspfennig und 10 Rentenpfennig Die am 16. Oktober 1923 gegründete Rentenbank verfolgte den doppelten Zweck einer Entlastung der deutschen Reichsfinanzen und der Beschaffung wertbeständiger Zahlungsmittel. Die erste Rentenbanknoten mit dem Datum 1. November 1923 sowie neue Rentenpfennig-Münzen mit der Jahreszahl 1923 wurde am 20. November 2013 ausgegeben. Die Reichsmark (Abkürzung RM) war von 1924 bis 1948 offizielles Zahlungsmittel in Deutschland. Dies umfasst einen Teil der Zeit der Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus sowie nach dem Zweiten Weltkrieg in den Besatzungszonen bis zur Einführung neuer Währungen im Juni 1948. Nach § 2 des Münzgesetzes vom 30. August 1924 sollten Stücke über 1, 2, 5, 10 und 50 Reichspfennig (später ergänzt durch die 4 Reichspfennig) ausgeprägt werden, dazu Silbermünzen zu 1 bis 5 Reichsmark und Goldmünzen zu 10 und 20 Reichsmark. Die Reichsmark-Goldmünzen wurden nicht geprägt, 10 Mark- und 20 Mark-Goldmünzen des Kaiserreiches blieben offizielles Zahlungsmittel. Jaeger-Nr. 309 und 317 Jahrgang unserer Wahl Prägestätte A Top-Raritäten der ersten deutschen Republik Ein Teil deutscher Geschichte!
5 Rentenpfennig und 5 Reichspfennig 1923-1936 Weimarer Republik Prägestätte A Jaeger Nr. 308 und 316
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Weimar 5 Reichspfennig und 5 Rentenpfennig Die am 16. Oktober 1923 gegründete Rentenbank verfolgte den doppelten Zweck einer Entlastung der deutschen Reichsfinanzen und der Beschaffung wertbeständiger Zahlungsmittel. Die erste Rentenbanknoten mit dem Datum 1. November 1923 sowie neue Rentenpfennig-Münzen mit der Jahreszahl 1923 wurde am 20. November 2013 ausgegeben. Die Reichsmark (Abkürzung RM) war von 1924 bis 1948 offizielles Zahlungsmittel in Deutschland. Dies umfasst einen Teil der Zeit der Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus sowie nach dem Zweiten Weltkrieg in den Besatzungszonen bis zur Einführung neuer Währungen im Juni 1948. Nach § 2 des Münzgesetzes vom 30. August 1924 sollten Stücke über 1, 2, 5, 10 und 50 Reichspfennig (später ergänzt durch die 4 Reichspfennig) ausgeprägt werden, dazu Silbermünzen zu 1 bis 5 Reichsmark und Goldmünzen zu 10 und 20 Reichsmark. Die Reichsmark-Goldmünzen wurden nicht geprägt, 10 Mark- und 20 Mark-Goldmünzen des Kaiserreiches blieben offizielles Zahlungsmittel. Jaeger-Nr. 308 und 316 Prägestätte A Jahrgang unserer Wahl Ein Teil deutscher Geschichte! Hinweis: Beispielabbildung
2 Rentenpfennig und 2 Reichspfennig 1924-1936 Prägestätte A Jaeger-Nr. 307 und 314
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Weimar 2 Reichspfennig und 2 Rentenpfennig Die am 16. Oktober 1923 gegründete Rentenbank verfolgte den doppelten Zweck einer Entlastung der deutschen Reichsfinanzen und der Beschaffung wertbeständiger Zahlungsmittel. Die erste Rentenbanknoten mit dem Datum 1. November 1923 sowie neue Rentenpfennig-Münzen mit der Jahreszahl 1923 wurde am 20. November 2013 ausgegeben. Die Reichsmark (Abkürzung RM) war von 1924 bis 1948 offizielles Zahlungsmittel in Deutschland. Dies umfasst einen Teil der Zeit der Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus sowie nach dem Zweiten Weltkrieg in den Besatzungszonen bis zur Einführung neuer Währungen im Juni 1948. Nach § 2 des Münzgesetzes vom 30. August 1924 sollten Stücke über 1, 2, 5, 10 und 50 Reichspfennig (später ergänzt durch die 4 Reichspfennig) ausgeprägt werden, dazu Silbermünzen zu 1 bis 5 Reichsmark und Goldmünzen zu 10 und 20 Reichsmark. Die Reichsmark-Goldmünzen wurden nicht geprägt, 10 Mark- und 20 Mark-Goldmünzen des Kaiserreiches blieben offizielles Zahlungsmittel. Jaeger-Nr. 307 und 314 Prägestätte A Jahrgang unserer Wahl Ein Teil deutscher Geschichte! Hinweis: Beispielabbildung
1 Rentenpfennig und 1 Reichspfennig 1923-1936 Weimarer Republik Prägestätte A Jaeger Nr. 306 und 313
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Weimar 1 Reichspfennig und 1 Rentenpfennig Die am 16. Oktober 1923 gegründete Rentenbank verfolgte den doppelten Zweck einer Entlastung der deutschen Reichsfinanzen und der Beschaffung wertbeständiger Zahlungsmittel. Die erste Rentenbanknoten mit dem Datum 1. November 1923 sowie neue Rentenpfennig-Münzen mit der Jahreszahl 1923 wurde am 20. November 2013 ausgegeben. Die Reichsmark (Abkürzung RM) war von 1924 bis 1948 offizielles Zahlungsmittel in Deutschland. Dies umfasst einen Teil der Zeit der Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus sowie nach dem Zweiten Weltkrieg in den Besatzungszonen bis zur Einführung neuer Währungen im Juni 1948. Nach § 2 des Münzgesetzes vom 30. August 1924 sollten Stücke über 1, 2, 5, 10 und 50 Reichspfennig (später ergänzt durch die 4 Reichspfennig) ausgeprägt werden, dazu Silbermünzen zu 1 bis 5 Reichsmark und Goldmünzen zu 10 und 20 Reichsmark. Die Reichsmark-Goldmünzen wurden nicht geprägt, 10 Mark- und 20 Mark-Goldmünzen des Kaiserreiches blieben offizielles Zahlungsmittel. Jaeger-Nr. 306 und 313 Prägestätte A Jahrgang unserer Wahl Ein Teil deutscher Geschichte! Hinweis: Beispielabbildung
100 Gramm Lot 1918-1933 Weimarer Reich
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Weimarer Reich - 100 Gramm-Lot Ergreifen Sie die Chance und steigen Sie ein in die Faszination deutscher Münzen. Dieses Münzlot dokumentiert die dramatische deutsche Geschichte. Deutsche Geschichte zum Sammeln. Nutzen Sie heute die Gelegenheit und sichern Sie sich dieses tolle Angebot. Kleinmünzen Set Weimarer Reich (1918-1933) 100 Gramm schwer in zirkulierter Erhaltung Sichern Sie sich jetzt dieses Top-Lot! Hinweis: Beispielabbildung
Münzen Lot I Weimarer Republik
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4 Pfennig 1932 Weimarer Republik Brüningtaler 6er Set Jaeger-Nr. 315
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Set mit allen Prägestätten ADEFGJ Diese Münze ist die einzige 4 Pfennig-Münze der deutschen Geldgeschichte. Ausgabegrund war die schlechte wirtschaftliche Lage, die Reichskanzler Heinrich Brüning versuchte durch einen harten Sparkurs zu verbessern. Die 4 Pfennig-Münze sollte das Preisbewusstsein ändern und eine Senkung der Preise durch die Händler herbeiführen. Doch die ungewöhnliche Münze erntete nur Spott: Brüning-Taler oder Armer Heinrich wurde sie genannt und nicht angenommen. Um sie dennoch in Umlauf zu bringen, wurde verordnet, bei Gehalts- und Lohnzahlungen 2 RM in 4 Pf-Münzen auszuzahlen. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Hinweis: Beispielabbildung
10 Verrechnungs-Pfennig Weimarer Republik Hansestadt Bremen N42
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Hansestadt Bremen 10 Verrechnungs-Pfennig Jaeger-Nr. N42 Gesuchtes Kriegsnotgeld Erster Weltkrieg und die Novemberrevolution 1918 bedeuteten das Ende des Deutschen Kaiserreiches. Mit Abdankung Kaiser Wilhelm II. am 9. November 1918 hörte es auf zu existieren. Die schlechte wirtschaftliche Situation nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland führte in den Jahren 1919 bis 1923 zur Prägung von Ersatz- und Inflationsmünzen. Im Jahr der Hyperinflation 1923 endete die Prägung sämtlicher Ersatz- und Inflationsmünzen, sie besaßen keine Kaufkraft mehr, die Rentenmark wurde eingeführt. Sichern Sie sich die Notgeld-Münzen aus Weimarer Zeit - diese gehören zu den großen Raritäten des Sammelgebietes!
Münzen der Weimarer Republik – Zeitzeugen einer bewegten Epoche
Wer sich für Münzen der Weimarer Republik interessiert, beschäftigt sich mit einer der bewegtesten Perioden der deutschen Geschichte. Zwischen 1919 und 1933 entstanden Zahlungsmittel, die Hyperinflation, wirtschaftlichen Wiederaufbau und politischen Wandel unmittelbar widerspiegeln. Von einfachen Kursmünzen aus Kupfer und Nickel bis hin zu aufwendig gestalteten Silbermünzen finden Sammler ein facettenreiches Gebiet mit vielen Entdeckungen. Im Folgenden erhalten Sie einen fundierten Überblick über Geschichte, Merkmale und Besonderheiten dieser faszinierenden Epoche der deutschen Münzprägung.
Überblick: Was zeichnet Münzen der Weimarer Republik aus?
Die Weimarer Republik war die erste parlamentarische Demokratie auf deutschem Boden und bestand von 1919 bis 1933. In dieser Zeit wechselte das Münzwesen mehrfach grundlegend, was für Sammler eine besonders vielschichtige Materialgrundlage schafft. Neben alltäglichen Umlaufmünzen prägte man in dieser Epoche auch anspruchsvoll gestaltete Gedenkmünzen, die wichtige Jubiläen und Persönlichkeiten würdigten. Diese Kombination aus Zeitgeschichte und handwerklicher Prägekunst macht das Sammelgebiet bis heute so reizvoll.
Eine Münze der Weimarer Republik erzählt stets ein Stück deutscher Geschichte, sei es die Rentenmark als Antwort auf die Inflation oder die Reichsmark als stabilisierte Nachfolgewährung. Für Einsteiger wie für erfahrene Sammler bietet dieses Gebiet zahlreiche Möglichkeiten, sich systematisch mit Jahrgängen, Prägestätten und Motiven auseinanderzusetzen. Wer sich intensiver mit dieser Zeit befasst, versteht schnell, warum sie unter Numismatikern einen besonderen Stellenwert einnimmt.
Geschichte und Hintergrund der Weimarer Münzprägung
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und der Novemberrevolution 1918 wurde 1919 die Weimarer Republik ausgerufen. Die junge Demokratie sah sich schon früh mit erheblichen wirtschaftlichen Problemen konfrontiert, die 1923 in der bekannten Hyperinflation gipfelten. In dieser Phase verloren Münzen aus Silber und Gold nahezu vollständig ihre praktische Bedeutung, während Notgeld und minderwertige Metalle den Zahlungsverkehr bestimmten.
Mit der Einführung der Rentenmark im Jahr 1923 und wenig später der Reichsmark gelang eine Stabilisierung der Währung. Ab 1924 wurden neue Kursmünzen geprägt, die den Alltag bis zum Ende der Weimarer Republik 1933 begleiteten. Parallel dazu entstanden ab Mitte der Zwanzigerjahre repräsentative Gedenkmünzen, die bedeutende historische Ereignisse und Persönlichkeiten thematisierten. Diese Doppelstruktur aus Umlauf- und Gedenkprägungen prägt das Sammelgebiet bis in die heutige Zeit.
Die politischen Spannungen jener Jahre, von Ruhrbesetzung bis Weltwirtschaftskrise, spiegeln sich indirekt auch in der Münzgeschichte wider. Wirtschaftliche Engpässe führten wiederholt zu Materialwechseln und Anpassungen bei Nominalen. Für Sammler ergibt sich daraus ein spannendes Zusammenspiel von politischer Zeitgeschichte und praktischer Geldpolitik. Wer die Hintergründe kennt, liest jede Münze wie ein kleines Kapitel deutscher Geschichte.
Numismatische Merkmale, Materialien und Erhaltungsgrade
Die Kursmünzen der Weimarer Republik bestanden je nach Nominal aus unterschiedlichen Materialien. Kleinere Werte wie der Reichspfennig wurden häufig aus Kupfer oder Aluminiumbronze gefertigt, während mittlere Nominale wie der 50-Pfennig- oder 1-Reichsmark-Wert in Nickel oder Silber ausgegeben wurden. Die höherwertigen Gedenkmünzen zu 3 und 5 Reichsmark bestanden in der Regel aus Silber mit einem Feingehalt von 500 Tausendstel. Diese Materialvielfalt erlaubt es Sammlern, gezielt nach bestimmten Metallgruppen oder Nominalen zu sammeln.
Für die Bewertung einer Münze der Weimarer Republik spielt der Erhaltungsgrad eine zentrale Rolle. Fachbegriffe wie „stempelglanz“ (unbenutzter Originalzustand mit vollem Prägeglanz), „vorzüglich“ (nur minimale Gebrauchsspuren) oder „sehr schön“ (deutliche, aber moderate Abnutzung) helfen, den Zustand präzise einzuordnen. Diese Einteilung folgt etablierten numismatischen Standards und ermöglicht einen sachlichen Vergleich zwischen verschiedenen Exemplaren. Wer sich mit diesen Begriffen vertraut macht, kann Angebote realistisch einschätzen und gezielter sammeln.
Auch Prägestätten sind für Sammler von Bedeutung, da die Münzen der Weimarer Republik mit Buchstabenkürzeln wie A (Berlin), D (München), E (Muldenhütten), F (Stuttgart), G (Karlsruhe) oder J (Hamburg) versehen wurden. Diese Kennzeichnung erlaubt eine genaue Zuordnung zur jeweiligen Produktionsstätte. Manche Jahrgang-Prägestätten-Kombinationen sind seltener vertreten als andere, was das systematische Sammeln zusätzlich interessant macht. Ein Blick auf das Münzbild lohnt sich daher immer.
Wichtige Serien, Motive und Jahrgänge
Kursmünzen des Alltags
Zu den typischen Umlaufmünzen zählen die Rentenpfennige von 1923 sowie die anschließenden Reichspfennig- und Reichsmark-Nominale ab 1924. Die Motivik orientierte sich häufig an landwirtschaftlichen oder handwerklichen Symbolen, etwa Ährenbündeln oder Eichenlaub, die für Fleiß und wirtschaftlichen Wiederaufbau standen. Der Reichsadler als Hoheitszeichen fand sich auf nahezu allen Nominalen und verband die neuen Münzen optisch mit der Tradition des Deutschen Reiches. Diese Kursmünzen bilden bis heute die Basis vieler Sammlungen zur Weimarer Republik.
Gedenkmünzen zu besonderen Anlässen
Neben den Alltagsmünzen prägte man ab der zweiten Hälfte der Zwanzigerjahre auch silberne Gedenkmünzen zu 3 und 5 Reichsmark. Diese würdigten unter anderem Jubiläen einzelner Regionen, bedeutende Persönlichkeiten wie Albrecht Dürer oder Johann Wolfgang von Goethe sowie politische Ereignisse wie die Räumung des Rheinlands durch alliierte Truppen. Solche Gedenkprägungen zeichnen sich häufig durch eine besonders sorgfältige künstlerische Gestaltung aus. Für Sammler stellen sie oft die gestalterischen Höhepunkte des gesamten Sammelgebiets dar.
Auch das Motiv der Reichsverfassung fand im Rahmen einer Gedenkausgabe Berücksichtigung und erinnerte an die demokratischen Grundlagen der jungen Republik. Solche thematischen Ausgaben verbinden numismatisches Sammeln unmittelbar mit dem historischen Zeitgeschehen. Wer sich auf Gedenkmünzen konzentriert, erhält so einen kompakten Überblick über zentrale Ereignisse der Weimarer Jahre. Die begrenzte Anzahl an Motiven macht dieses Teilgebiet zudem gut überschaubar für den systematischen Aufbau einer Sammlung.
Fun Facts zur Weimarer Münzgeschichte
Während der Hyperinflation 1923 erreichten Banknoten Nennwerte in Milliarden- und Billionenhöhe, während Münzen aus wertvollem Metall zeitweise vollständig aus dem Umlauf verschwanden. Erst mit der Rentenmark kehrte wieder Vertrauen in physisches Hartgeld zurück. Bemerkenswert ist auch, dass einige Gedenkmünzen der Weimarer Republik künstlerisch von renommierten Medailleuren gestaltet wurden, deren Handschrift bis heute erkennbar ist. Zudem existierten parallel zu den offiziellen Reichsmünzen zahlreiche Notgeldausgaben einzelner Städte und Regionen, die das ohnehin komplexe Geldwesen dieser Zeit zusätzlich bereicherten.
Interessant ist außerdem, dass manche Nominale der Weimarer Republik nur für kurze Zeit geprägt wurden, bevor politische oder wirtschaftliche Entwicklungen zu neuen Regelungen führten. Diese kurze Prägedauer sorgt dafür, dass bestimmte Jahrgänge im Vergleich zu anderen deutlich seltener im Sammlerkreis anzutreffen sind. Wer sich auf solche Details spezialisiert, entdeckt im Detail viele spannende Zusammenhänge. Genau diese Vielschichtigkeit macht das Sammelgebiet auch nach vielen Jahren intensiver Beschäftigung noch reizvoll.
Münzen der Weimarer Republik verbinden deutsche Zeitgeschichte mit handwerklicher Prägekunst und bieten Sammlern ein facettenreiches, gut erschließbares Sammelgebiet. Ob Kursmünzen des Alltags oder aufwendig gestaltete Gedenkprägungen: Jede Münze aus dieser Epoche erzählt ihre eigene Geschichte. Mit einer großen Auswahl, ausgewiesener Fachkenntnis und einem Gespür für historische Besonderheiten begleiten wir Sie gerne bei der Erweiterung Ihrer Sammlung. Nehmen Sie sich Zeit, in unserem Angebot zu stöbern und die Vielfalt dieser besonderen Epoche für sich zu entdecken.
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