Umlaufmünzen
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Danzigs Erste Münz-Serie J. D6 - D 9 ss
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Danzigs Erste Münz-SerieJ. D6 - D 9 InklusiveKassette + Zertifikat 4Münzen im Set Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die ehemalige Hansestadt Danzig gemäß des Versailler Vertrages zur Freien Reichsstadt erklärt. In der Folge gab die Stadt von 1920 bis 1939 eigene Münzen heraus- aufgrund der damals überwiegend deutschsprachigen Bevölkerung mit deutscher Schrift! Mit Hilfe der Bank von England überwand die Freie Stadt Danzig die bedrückende Inflation in der Nachkriegszeit. Am 20.10.1923 löste in Danzig der stabile Gulden die desolate deutsche Mark ab. Übrig blieb wegen der mehrheitlich deutschsprachigen Bevölkerung die deutsche Schrift auf den Münzen. Diese ersten Gulden von 1923 sind gesuchte Raritäten.
3er Pfennning Sparset Weimar
Lieferzeit 1-2 Wochen
Ein historisches Sparset aus der Weimarer Republik Das 3er Sparset Weimar bestehend aus 2 Rentenpfennig, 1 Reichspfennig und 5 Reichspfennig ist eine faszinierende Sammlung von Münzen aus der Zeit der Weimarer Republik. Diese Münzen repräsentieren eine bedeutende Ära in der deutschen Geschichte, die von wirtschaftlichen Herausforderungen und politischen Veränderungen geprägt war. Die 2 Rentenpfennig Münze, geprägt zwischen 1923 und 1924, zeigt auf der Vorderseite den Wert in der Mitte eines Kreises mit der Umschrift "DEUTSCHES REICH 2 RENTENPFENNIG". Auf der Rückseite ist ein Ährenbündel zu sehen, das das Datum teilt, mit dem Münzzeichen darunter. Die 1 Reichspfennig Münze, geprägt zwischen 1924 und 1936, hat auf der Vorderseite den Wert in einem Kreis mit der Umschrift "DEUTSCHES REICH 1 REICHSPFENNIG". Auf der Rückseite ist ein Ährenbündel zwischen dem Datum und dem Münzzeichen am unteren Rand abgebildet. Die 5 Reichspfennig Münze, geprägt zwischen 1924 und 1936, zeigt auf der Vorderseite den Wert in einem Quadrat mit vier Eichenblättern und der Umschrift "DEUTSCHES REICH 5 REICHSPFENNIG". Auf der Rückseite sind Weizenähren zu sehen, die eine Pyramide bilden, mit dem Münzzeichen und dem Datum darunter. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, dieses historische Sparset aus der Weimarer Republik zu erwerben. Bestellen Sie jetzt und bereichern Sie Ihre Sammlung mit diesen einzigartigen Münzen!
Rentenpfennige Sparset Weimar 1-10 Pfennig Jaeger Nr. 313-317
Lieferzeit 1-2 Wochen
Weimar Rentenpfennige Sparset 1, 2, 5 und 10 Pfennig J. 313, 314, 316, 317 Dieses Weimar Rentenpfennige Sparset ist eine bemerkenswerte Sammlung von Münzen aus der Zeit der Weimarer Republik. Diese Münzen, die zwischen 1923 und 1924 geprägt wurden, bieten einen faszinierenden Einblick in die wirtschaftliche und politische Geschichte Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg. Die Rentenpfennige wurden als Teil der Rentenmark-Währung eingeführt, um die Hyperinflation zu bekämpfen und die Stabilität der deutschen Wirtschaft wiederherzustellen. Das Set umfasst die Nominalwerte 1, 2, 5 und 10 Pfennig. Die Vorderseite der Münzen zeigt den Nennwert und das Prägejahr, während die Rückseite ein stilisiertes Weizenbündel darstellt, das für die landwirtschaftliche Produktion und den wirtschaftlichen Wiederaufbau steht. Diese Münzen sind nicht nur wegen ihrer historischen Bedeutung, sondern auch wegen ihrer kunstvollen Gestaltung und der hohen Prägequalität geschätzt. Jede Münze im Set ist nach den Jaeger-Nummern 313, 314, 316 und 317 katalogisiert. Historische Münzen aus der Zeit der Weimarer Republik (1923-1924) Nominalwerte: 1, 2, 5 und 10 Pfennig Detailreiche Gestaltung mit Weizenbündel und Prägejahr Erweitern Sie Ihre Sammlung mit dem Weimar Rentenpfennige Sparset und sichern Sie sich ein Stück deutscher Geschichte!
Reichspfennig Sparset Weimar 1-10 Pfennig Jaeger Nr. 313-317
Lieferzeit ca. 2-4 Werktage
Weimar Reichspfennige Sparset 1, 2, 5 und 10 Pfennig J. 313, 314, 316, 317 Das Weimar Reichspfennige Sparset ist eine bemerkenswerte Sammlung von Münzen aus der Zeit der Weimarer Republik. Diese Münzen, die zwischen 1924 und 1936 geprägt wurden, bieten einen faszinierenden Einblick in die wirtschaftliche und politische Geschichte Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg. Die Reichspfennige wurden als Teil der Reichsmark-Währung eingeführt, um die Stabilität der deutschen Wirtschaft wiederherzustellen und den Zahlungsverkehr zu erleichtern. Das Set umfasst die Nominalwerte 1, 2, 5 und 10 Pfennig. Die Vorderseite der Münzen zeigt den Nennwert und das Prägejahr, während die Rückseite ein stilisiertes Weizenbündel darstellt, das für die landwirtschaftliche Produktion und den wirtschaftlichen Wiederaufbau steht. Diese Münzen sind nicht nur wegen ihrer historischen Bedeutung, sondern auch wegen ihrer kunstvollen Gestaltung und der hohen Prägequalität geschätzt. Jede Münze im Set ist nach den Jaeger-Nummern 313, 314, 316 und 317 katalogisiert. Historische Münzen aus der Zeit der Weimarer Republik (1924-1936) Nominalwerte: 1, 2, 5 und 10 Pfennig Detailreiche Gestaltung mit Weizenbündel und Prägejahr Erweitern Sie Ihre Sammlung mit dem Weimar Reichspfennig Sparset und sichern Sie sich ein Stück deutscher Geschichte!
10 Rentenpfennig und 10 Reichspfennig 1923-1936 Weimarer Republik Prägestätte A Jaeger Nr. 309 und 317
Lieferzeit ca. 2-4 Werktage
Weimar 10 Reichspfennig und 10 Rentenpfennig Die am 16. Oktober 1923 gegründete Rentenbank verfolgte den doppelten Zweck einer Entlastung der deutschen Reichsfinanzen und der Beschaffung wertbeständiger Zahlungsmittel. Die erste Rentenbanknoten mit dem Datum 1. November 1923 sowie neue Rentenpfennig-Münzen mit der Jahreszahl 1923 wurde am 20. November 2013 ausgegeben. Die Reichsmark (Abkürzung RM) war von 1924 bis 1948 offizielles Zahlungsmittel in Deutschland. Dies umfasst einen Teil der Zeit der Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus sowie nach dem Zweiten Weltkrieg in den Besatzungszonen bis zur Einführung neuer Währungen im Juni 1948. Nach § 2 des Münzgesetzes vom 30. August 1924 sollten Stücke über 1, 2, 5, 10 und 50 Reichspfennig (später ergänzt durch die 4 Reichspfennig) ausgeprägt werden, dazu Silbermünzen zu 1 bis 5 Reichsmark und Goldmünzen zu 10 und 20 Reichsmark. Die Reichsmark-Goldmünzen wurden nicht geprägt, 10 Mark- und 20 Mark-Goldmünzen des Kaiserreiches blieben offizielles Zahlungsmittel. Jaeger-Nr. 309 und 317 Jahrgang unserer Wahl Prägestätte A Top-Raritäten der ersten deutschen Republik Ein Teil deutscher Geschichte!
5 Rentenpfennig und 5 Reichspfennig 1923-1936 Weimarer Republik Prägestätte A Jaeger Nr. 308 und 316
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Weimar 5 Reichspfennig und 5 Rentenpfennig Die am 16. Oktober 1923 gegründete Rentenbank verfolgte den doppelten Zweck einer Entlastung der deutschen Reichsfinanzen und der Beschaffung wertbeständiger Zahlungsmittel. Die erste Rentenbanknoten mit dem Datum 1. November 1923 sowie neue Rentenpfennig-Münzen mit der Jahreszahl 1923 wurde am 20. November 2013 ausgegeben. Die Reichsmark (Abkürzung RM) war von 1924 bis 1948 offizielles Zahlungsmittel in Deutschland. Dies umfasst einen Teil der Zeit der Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus sowie nach dem Zweiten Weltkrieg in den Besatzungszonen bis zur Einführung neuer Währungen im Juni 1948. Nach § 2 des Münzgesetzes vom 30. August 1924 sollten Stücke über 1, 2, 5, 10 und 50 Reichspfennig (später ergänzt durch die 4 Reichspfennig) ausgeprägt werden, dazu Silbermünzen zu 1 bis 5 Reichsmark und Goldmünzen zu 10 und 20 Reichsmark. Die Reichsmark-Goldmünzen wurden nicht geprägt, 10 Mark- und 20 Mark-Goldmünzen des Kaiserreiches blieben offizielles Zahlungsmittel. Jaeger-Nr. 308 und 316 Prägestätte A Jahrgang unserer Wahl Ein Teil deutscher Geschichte! Hinweis: Beispielabbildung
2 Rentenpfennig und 2 Reichspfennig 1924-1936 Prägestätte A Jaeger-Nr. 307 und 314
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Weimar 2 Reichspfennig und 2 Rentenpfennig Die am 16. Oktober 1923 gegründete Rentenbank verfolgte den doppelten Zweck einer Entlastung der deutschen Reichsfinanzen und der Beschaffung wertbeständiger Zahlungsmittel. Die erste Rentenbanknoten mit dem Datum 1. November 1923 sowie neue Rentenpfennig-Münzen mit der Jahreszahl 1923 wurde am 20. November 2013 ausgegeben. Die Reichsmark (Abkürzung RM) war von 1924 bis 1948 offizielles Zahlungsmittel in Deutschland. Dies umfasst einen Teil der Zeit der Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus sowie nach dem Zweiten Weltkrieg in den Besatzungszonen bis zur Einführung neuer Währungen im Juni 1948. Nach § 2 des Münzgesetzes vom 30. August 1924 sollten Stücke über 1, 2, 5, 10 und 50 Reichspfennig (später ergänzt durch die 4 Reichspfennig) ausgeprägt werden, dazu Silbermünzen zu 1 bis 5 Reichsmark und Goldmünzen zu 10 und 20 Reichsmark. Die Reichsmark-Goldmünzen wurden nicht geprägt, 10 Mark- und 20 Mark-Goldmünzen des Kaiserreiches blieben offizielles Zahlungsmittel. Jaeger-Nr. 307 und 314 Prägestätte A Jahrgang unserer Wahl Ein Teil deutscher Geschichte! Hinweis: Beispielabbildung
1 Rentenpfennig und 1 Reichspfennig 1923-1936 Weimarer Republik Prägestätte A Jaeger Nr. 306 und 313
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Weimar 1 Reichspfennig und 1 Rentenpfennig Die am 16. Oktober 1923 gegründete Rentenbank verfolgte den doppelten Zweck einer Entlastung der deutschen Reichsfinanzen und der Beschaffung wertbeständiger Zahlungsmittel. Die erste Rentenbanknoten mit dem Datum 1. November 1923 sowie neue Rentenpfennig-Münzen mit der Jahreszahl 1923 wurde am 20. November 2013 ausgegeben. Die Reichsmark (Abkürzung RM) war von 1924 bis 1948 offizielles Zahlungsmittel in Deutschland. Dies umfasst einen Teil der Zeit der Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus sowie nach dem Zweiten Weltkrieg in den Besatzungszonen bis zur Einführung neuer Währungen im Juni 1948. Nach § 2 des Münzgesetzes vom 30. August 1924 sollten Stücke über 1, 2, 5, 10 und 50 Reichspfennig (später ergänzt durch die 4 Reichspfennig) ausgeprägt werden, dazu Silbermünzen zu 1 bis 5 Reichsmark und Goldmünzen zu 10 und 20 Reichsmark. Die Reichsmark-Goldmünzen wurden nicht geprägt, 10 Mark- und 20 Mark-Goldmünzen des Kaiserreiches blieben offizielles Zahlungsmittel. Jaeger-Nr. 306 und 313 Prägestätte A Jahrgang unserer Wahl Ein Teil deutscher Geschichte! Hinweis: Beispielabbildung
100 Gramm Lot 1918-1933 Weimarer Reich
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Weimarer Reich - 100 Gramm-Lot Ergreifen Sie die Chance und steigen Sie ein in die Faszination deutscher Münzen. Dieses Münzlot dokumentiert die dramatische deutsche Geschichte. Deutsche Geschichte zum Sammeln. Nutzen Sie heute die Gelegenheit und sichern Sie sich dieses tolle Angebot. Kleinmünzen Set Weimarer Reich (1918-1933) 100 Gramm schwer in zirkulierter Erhaltung Sichern Sie sich jetzt dieses Top-Lot! Hinweis: Beispielabbildung
Münzen Lot I Weimarer Republik
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Lot Weimar Jaeger-Nr. 301, 303, 305, 306, 307, 308 und 309 Echte Münzen aus der Umlauf in ausgesuchter Qualität! Lieferung in Schutzhülle plus detaillieter Beschreibung Fantastisches Münzen Lot mit 8 Inflationsmünzen und ihren Nachfolgern: 50 Pfennig, 3 Mark, 200 Mark, 500 Mark, 1 Rentenpfennig, 2 Rentenpfennig, 5 Rentenpfennig und 10 Rentenpfennig. Zeithistorisch unbezahlbar!
4 Pfennig 1932 Weimarer Republik Brüningtaler 6er Set Jaeger-Nr. 315
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Set mit allen Prägestätten ADEFGJ Diese Münze ist die einzige 4 Pfennig-Münze der deutschen Geldgeschichte. Ausgabegrund war die schlechte wirtschaftliche Lage, die Reichskanzler Heinrich Brüning versuchte durch einen harten Sparkurs zu verbessern. Die 4 Pfennig-Münze sollte das Preisbewusstsein ändern und eine Senkung der Preise durch die Händler herbeiführen. Doch die ungewöhnliche Münze erntete nur Spott: Brüning-Taler oder Armer Heinrich wurde sie genannt und nicht angenommen. Um sie dennoch in Umlauf zu bringen, wurde verordnet, bei Gehalts- und Lohnzahlungen 2 RM in 4 Pf-Münzen auszuzahlen. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Hinweis: Beispielabbildung
10 Verrechnungs-Pfennig Weimarer Republik Hansestadt Bremen N42
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Hansestadt Bremen 10 Verrechnungs-Pfennig Jaeger-Nr. N42 Gesuchtes Kriegsnotgeld Erster Weltkrieg und die Novemberrevolution 1918 bedeuteten das Ende des Deutschen Kaiserreiches. Mit Abdankung Kaiser Wilhelm II. am 9. November 1918 hörte es auf zu existieren. Die schlechte wirtschaftliche Situation nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland führte in den Jahren 1919 bis 1923 zur Prägung von Ersatz- und Inflationsmünzen. Im Jahr der Hyperinflation 1923 endete die Prägung sämtlicher Ersatz- und Inflationsmünzen, sie besaßen keine Kaufkraft mehr, die Rentenmark wurde eingeführt. Sichern Sie sich die Notgeld-Münzen aus Weimarer Zeit - diese gehören zu den großen Raritäten des Sammelgebietes!
Kursmünzen der Weimarer Republik – Zeugen einer bewegten Epoche
Kursmünzen der Weimarer Republik gehören zu den spannendsten Kapiteln der deutschen Geldgeschichte des 20. Jahrhunderts. Sie erzählen von Hyperinflation, Währungsreform und einem jungen demokratischen Staat, der nach neuen Symbolen suchte. Wer sich mit dieser Epoche beschäftigt, entdeckt eine erstaunliche Vielfalt an Nominalen, Materialien und Prägestätten. In dieser Kategorie finden Sie ein breites Angebot an Umlaufmünzen aus den Jahren zwischen 1919 und 1933, von einfachen Alltagsstücken bis zu gesuchten Sonderprägungen.
Als Sammler schätzen Sie an diesen Münzen nicht nur den geschichtlichen Hintergrund, sondern auch die handwerkliche Qualität der Prägungen. Viele Motive, etwa der Weimarer Reichsadler oder die Ährengarbe, stehen sinnbildlich für den Aufbruch einer neuen Zeit nach dem Ende des Kaiserreichs. Gleichzeitig spiegeln die wechselnden Materialien, von Silber über Nickel bis Aluminiumbronze, die wirtschaftlichen Turbulenzen jener Jahre wider. Genau diese Spannung zwischen politischem Umbruch und numismatischem Detail macht das Sammelgebiet so reizvoll.
Überblick: Was zeichnet Kursmünzen der Weimarer Republik aus?
Als Kursmünzen bezeichnet man Münzen, die offiziell im Zahlungsverkehr umliefen und für den täglichen Gebrauch bestimmt waren, im Gegensatz zu reinen Sammler- oder Gedenkprägungen. Die Kursmünzen der Weimarer Republik umfassen kleine Nominale wie 1, 2, 5 und 10 Reichspfennig ebenso wie größere Werte bis zur 5-Reichsmark-Münze. Jede dieser Münzen musste innerhalb kurzer Zeit ein neues, republikanisches Erscheinungsbild erhalten, nachdem die kaiserlichen Münzbilder mit Kronen und Herrscherporträts der Vergangenheit angehörten.
Besonders reizvoll für Sammler ist die Bandbreite innerhalb eines vergleichsweise kurzen Prägezeitraums von nur vierzehn Jahren. In dieser Zeit wechselten sich stabile Phasen mit wirtschaftlichen Krisen ab, was sich unmittelbar auf Auflagenhöhen, Materialwahl und Erhaltung der Stücke auswirkte. Wer eine Sammlung zu diesem Thema aufbaut, kann daher nicht nur unterschiedliche Motive, sondern auch ein Stück deutscher Wirtschaftsgeschichte greifbar machen. Genau dieser Facettenreichtum unterscheidet die Weimarer Kursmünzen von vielen anderen Sammelgebieten.
Geschichte und Hintergrund
Die Weimarer Republik wurde 1919 nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und der Abdankung des Kaisers gegründet. Die neue Regierung stand vor der Aufgabe, ein zerrüttetes Währungssystem zu ordnen und gleichzeitig ein politisches Zeichen der Erneuerung zu setzen. Bereits in den ersten Jahren kam es zu erheblichen wirtschaftlichen Verwerfungen, die 1923 in der bekannten Hyperinflation gipfelten. In dieser Phase verloren reguläre Münzen zeitweise fast vollständig ihre Funktion, da Notgeld und Banknoten mit astronomischen Nennwerten das tägliche Zahlungsleben bestimmten.
Mit der Einführung der Rentenmark im Herbst 1923 und der anschließenden Reichsmark ab 1924 gelang eine Stabilisierung der Währung. In den folgenden Jahren, die man als relative Konsolidierungsphase der Weimarer Republik bezeichnet, wurden wieder regelmäßig Kursmünzen geprägt und in den Geldkreislauf gebracht. Diese Münzen der mittleren zwanziger Jahre gelten heute als Sinnbild für den Versuch, wirtschaftliche Normalität wiederherzustellen. Erst mit den politischen Umbrüchen ab 1933 endete die eigentliche Prägeperiode der Weimarer Republik, auch wenn einzelne Münzbilder noch kurze Zeit weiterverwendet wurden.
Für Sammler ist dieser historische Rahmen von großer Bedeutung, da sich Prägejahre, Auflagenhöhen und Erhaltungszustände direkt aus den politischen und wirtschaftlichen Ereignissen erklären lassen. Wer eine Kursmünze der Weimarer Republik in der Hand hält, hält damit immer auch ein Zeitdokument der jungen deutschen Demokratie.
Numismatische Merkmale, Materialien und Erhaltungsgrade
Die Kursmünzen der Weimarer Republik zeichnen sich durch eine bewusste Materialvielfalt aus, die eng mit den jeweiligen Nominalen verknüpft war. Kleine Werte wie 1, 2, 5 und 10 Reichspfennig wurden überwiegend aus Bronze beziehungsweise Aluminiumbronze gefertigt, einer Legierung aus Kupfer und Aluminium, die widerstandsfähig und zugleich kostengünstig herstellbar war. Bei der 50-Pfennig-Münze und einigen weiteren Nominalen kam häufig Nickel zum Einsatz, ein silbrig glänzendes, sehr robustes Metall. Die höheren Nominale zu 1, 2, 3 und 5 Reichsmark wurden in den Jahren ihrer Ausgabe überwiegend in Silber geprägt, meist in der Feinheit 500, was den Münzen ein deutlich wertigeres Erscheinungsbild verlieh.
Alle Münzen tragen ein Prägezeichen, das auf die jeweilige Münzstätte verweist. Bekannte Kürzel sind A für Berlin, D für München, E für Muldenhütten, F für Stuttgart, G für Karlsruhe und J für Hamburg. Für Sammler ist dieses Detail wichtig, da bestimmte Jahrgang-Münzstätte-Kombinationen deutlich seltener vorkommen als andere und dadurch besonders gesucht sind. Wer systematisch sammelt, achtet daher stets auf das kleine Buchstabenkürzel unterhalb des Jahres.
Bei der Beurteilung des Erhaltungsgrades verwendet man in der Numismatik feste Begriffe wie „sehr schön“, „vorzüglich“ und „Stempelglanz“. Diese beschreiben, wie stark eine Münze durch Umlauf, Lagerung oder Reinigung Spuren zeigt. Da viele Weimarer Kursmünzen tatsächlich im Zahlungsverkehr genutzt wurden, sind Stücke in makelloser Erhaltung heute vergleichsweise selten und entsprechend begehrt. Kleine Kratzer, Randfehler oder Patina gehören dabei zum natürlichen Erscheinungsbild historisch gelaufener Münzen und mindern ihren geschichtlichen Wert keineswegs grundsätzlich.
Wichtige Serien, Motive und Jahrgänge
Der Weimarer Reichsadler
Ein zentrales Motiv der Epoche ist der schlichte, republikanische Reichsadler, der die kaiserliche Krone und das preußische Wappen der Vorgängermünzen ablöste. Dieses Motiv, mitgestaltet von dem Bildhauer Rudolf Bosselt, findet sich auf zahlreichen Reichsmark-Münzen und gilt als typisches Symbol der neuen staatlichen Ordnung. Die klare, reduzierte Formsprache des Adlers unterscheidet sich deutlich von den prunkvolleren Münzbildern des Kaiserreichs.
Ährengarbe und Eichbaum
Auf vielen kleineren Nominalen findet sich das Motiv der Ährengarbe, ein Sinnbild für Landwirtschaft und Wohlstand. Besonders bekannt ist außerdem die 5-Reichsmark-Münze mit dem Eichbaum-Motiv, die ab der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre geprägt wurde und bis heute als eine der beliebtesten Silbermünzen der Weimarer Republik gilt. Der Baum steht dabei sinnbildlich für Beständigkeit in einer Zeit ständigen Wandels.
Gedenkprägungen zu besonderen Anlässen
Neben den regulären Umlaufmünzen gab es in den zwanziger Jahren auch besondere 3-Reichsmark-Prägungen zu Jubiläen und Gedenkanlässen, etwa zur Erinnerung an die Rückkehr bestimmter Regionen zum Deutschen Reich oder an bedeutende Jahrestage einzelner Städte. Diese Sonderausgaben ergänzen das reguläre Kursmünzenprogramm und sind bei Sammlern wegen ihrer besonderen Motive und meist geringeren Verbreitung besonders gefragt. Wer eine thematisch geordnete Sammlung aufbaut, findet in diesen Ausgaben oft die interessantesten Ergänzungsstücke.
Fun Facts zum Sammelgebiet
Ein bemerkenswertes Detail der Weimarer Zeit ist, dass während der Hyperinflation 1923 reguläre Münzen aus dem Alltag fast verschwanden, weil ihr Metallwert den aufgedruckten Nennwert bei weitem überstieg. Viele Bürger sammelten oder schmolzen ältere Münzen ein, während der Zahlungsverkehr fast vollständig auf Papiergeld und Notgeld umgestellt wurde. Erst mit der Währungsstabilisierung kehrten Kursmünzen wieder in nennenswerter Zahl in den Alltag zurück.
Interessant ist zudem, dass das schlichte Adlermotiv der Weimarer Republik spätere deutsche Münzgestaltungen bis in die Bundesrepublik hinein beeinflusst hat. Die reduzierte, moderne Formensprache jener Jahre wird von Kunsthistorikern häufig als bewusster Kontrast zur wilhelminischen Prunkästhetik gedeutet. Für Sammler ergibt sich daraus ein spannender gestalterischer Bogen, der weit über die eigentliche Weimarer Epoche hinausreicht.
Auch die kurze Prägedauer von nur vierzehn Jahren macht das Sammelgebiet besonders kompakt und dennoch abwechslungsreich. Innerhalb dieses überschaubaren Zeitraums lassen sich politische Krisen, wirtschaftliche Erholung und gestalterische Erneuerung anhand einzelner Münzjahrgänge nahezu lückenlos nachvollziehen. Diese Verdichtung von Geschichte auf kleinem Raum begeistert viele Sammler immer wieder neu.
Kursmünzen der Weimarer Republik verbinden politische Zeitgeschichte, wirtschaftliche Umbrüche und sorgfältige Prägekunst in einzigartiger Weise. Mit unserer großen Auswahl, historischen Raritäten und langjähriger Erfahrung im Umgang mit dieser Epoche unterstützen wir Sie gerne dabei, Ihre persönliche Sammlung gezielt zu erweitern. Nehmen Sie sich Zeit, die einzelnen Jahrgänge, Prägestätten und Motive zu entdecken, und lassen Sie sich von der wechselhaften Geschichte dieser Münzen inspirieren. Wir freuen uns, Sie mit fachkundiger Beratung auf Ihrem Weg durch die Numismatik der Weimarer Republik zu begleiten.
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