Tag der Arbeit 1940
Michel-Nr. 745!
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DDR 10 Mark Tag der Arbeit 1990 Jaeger-Nr. 1637Am 1. Mai 1890 wurde zum ersten Mal der 1. Mai als "Tag der Arbeit" begangen. Dies war 1889 auf dem Gründungskongress der II. Internationale beschlossen worden, um der "Haymarket Riots" zu gedenken: Am 1. Mai 1886 hatte in Chicago ein mehrtägiger Streik begonnen mit dem Ziel der Senkung der Arbeitszeit von 12 auf 8 Stunden am Tag. Die Lage eskalierte am 4. Mai, als jemand eine Bombe in die Menge warf, die sich am Haymarket-Square versammelt hatte. 12 Menschen starben, darunter 7 Polizisten. Die Polizei eröffnete daraufhin das Feuer, tötete und verletzte eine unbekannte Zahl protestierender Arbeiter. Heute ist der 1. Mai als "Tag der Arbeit" in vielen Ländern ein gesetzlicher Feiertag, u.a. in Deutschland, Österreich, Belgien.
Jaeger-Nr. 1637
Auflage 747.000 (davon eingeschmolzen 157.543)Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte!
Kaiserreich 3 Mark 1908-1914 Hamburg - Das Stadtwappen in Silber
Diese seltene 3-Mark-Silbermünze der Freien und Hansestadt Hamburg aus den Jahren 1908 bis 1914 ist ein Highlight jeder Kaiserreich-Sammlung. Sie vereint hanseatische Tradition mit imperialer Geschichte: Das berühmte Hamburger Stadtwappen prangt auf der Münze und zeugt vom Selbstbewusstsein der Hansestadt im Deutschen Kaiserreich. Erfahrene Sammler schätzen an diesem Stück die hochwertige Prägequalität, die historische Bedeutung und die detailreiche Gestaltung.
Vorderseite: Die Bildseite zeigt das große Stadtwappen Hamburgs. Zwei Löwen als Schildhalter präsentieren das behelmte Wappenschild mit der charakteristischen dreitürmigen Stadtburg - dem berühmten "Hamburger Tor zur Welt". Unter dem Wappen ist das Münzzeichen J der Hamburger Münzprägestätte zu sehen. Die umlaufende Inschrift "FREIE UND HANSESTADT HAMBURG" betont den autonomen Stadtstaat und seine stolze Stellung innerhalb des Kaiserreichs.
Rückseite: Die Wertseite ziert der gekrönte Reichsadler in majestätischer Darstellung. Auf seiner Brust trägt der Adler einen Wappenschild mit dem preußischen Adler, ein Hinweis auf die dominierende Rolle Preußens im Deutschen Reich. Die Umschrift lautet "DEUTSCHES REICH", ergänzt durch das jeweilige Prägejahr sowie die Wertangabe "DREI MARK", wobei diese Elemente durch kleine Sterne voneinander getrennt sind. Der glatte Münzrand trägt zudem die Inschrift "GOTT MIT UNS", unterbrochen von Zierkreuzen - ein typisches Merkmal der Silbermünzen jener Epoche. Diese sorgfältige Prägestilistik und Symbolik verleihen der Münze einen herausragenden numismatischen Charakter.
Auf einen Blick
Material: Silber, Feinheit 900/1000
Gewicht: 16,67 g; Durchmesser: 33 mm
Prägezeitraum: 1908 bis 1914 (geprägt in Hamburg, Münzzeichen J)
Erhaltung: Hochwertige Sammlerqualität (meist vorzüglich oder besser)
Historische Bedeutung: Einzige 3-Mark-Silbermünze Hamburgs im Kaiserreich und wertvolles Zeitzeugnis der Ära
Sichern Sie sich jetzt dieses originale Silberstück aus dem Deutschen Kaiserreich. Es bereichert Ihre Sammlung um ein glanzvolles Zeugnis Hamburger Geschichte.Historischer Kontext:
Die Jahre 1908 bis 1914 markieren die späte Wilhelminische Epoche des Deutschen Kaiserreichs unter Kaiser Wilhelm II. In dieser Zeit befand sich das Reich auf dem Höhepunkt seiner wirtschaftlichen und politischen Macht. Die Industrialisierung boomte, das Bürgertum erstarkte und das Nationalbewusstsein war ausgeprägt. 1908 wurde die 3-Mark-Silbermünze als neue Nominalstufe eingeführt - ein Schritt, der den historischen Vereinstaler (entsprach 3 Mark) ablöste und die Einheit der Währung im ganzen Reich festigte. Silbermünzen wie diese 3-Mark-Stücke waren nicht nur Zahlungsmittel, sondern auch Ausdruck des Selbstverständnisses einer aufstrebenden Großmacht.
Hamburg spielte in jener Zeit eine herausragende wirtschaftliche und kulturelle Rolle. Als freie Hansestadt und wichtigster Seehafen des Kaiserreichs galt Hamburg als das "Tor zur Welt". Täglich liefen Handelsschiffe aus aller Welt in den Hamburger Hafen ein, was der Stadt Wohlstand und internationalen Einfluss bescherte. Das Stadtwappen auf der Münze - die wehrhafte Stadtburg, bewacht von Löwen - symbolisiert Hamburgs jahrhundertealte Tradition als unabhängige Handelsmetropole. Anders als Königreiche oder Herzogtümer, die auf ihren Münzen das Konterfei ihrer Herrscher zeigten, durfte Hamburg (neben Bremen und Lübeck) sein eigenes Wappen auf Reichsmünzen abbilden. Dies unterstrich den besonderen Status der Hansestädte im föderalen Gefüge des Kaiserreichs.
Die Prägung endete mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914. Der Kriegsbeginn leitete das Ende der Prägung großer Silbermünzen ein, da Edelmetalle fortan für Rüstungszwecke benötigt wurden und Papiergeld an Bedeutung gewann. Die 3-Mark-Münzen von 1908-1914 blieben als wertvolle Zeitzeugen erhalten. Für heutige Sammler verkörpern sie die glanzvolle Vorkriegszeit des Kaiserreichs und die reiche Geschichte Hamburgs. Mit dem Wahlspruch "GOTT MIT UNS" am Münzrand spiegelt das Stück zudem den Geist und Glauben dieser vergangenen Epoche wider. Jede dieser Münzen erzählt von einer Ära, in der Tradition und Fortschritt Hand in Hand gingen - ein Muss für Liebhaber historischer Numismatik, die Qualität und Geschichte in ihren Sammlungen vereinen möchten.
Freie Stadt Danzig - 5 Pfennig 1932 Flunder
Die Flunder lebt in bis zu rund hundert Meter tiefen Küstengewässern, gehört also zu den Brackwasserfischen, die vor Danzig gefangen werden konnten. Mitunter bezeichnet der Volksmund den Plattfisch auch als Butt, doch bilden die Butte wissenschaftlich ihre eigene Familie. Die Flunder zählt zu den nachtaktiven Tieren und ernährt sich von Insekten und kleineren Weichtieren.
Tagsüber verbirgt sie sich im Sand des Meeresbodens. Gefährdet ist der Speisefisch nicht. Mit den beiden niedrigen Nominalen der zweiten Münzserie wechselte Danzig vom Plural "Pfennige" zum "Pfennig".
Nominal: 5 Pfennig
Prägejahr: 1932
Jaeger-Nummer: D12
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DDR Blockausgabe:100. Todestag von Karl Marx 1983
Block 71
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