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Beschreibung

Weltausstellung Katholische Presse 8 Werte komplett

Nach Abschluss der Lateranverträge am 11. Februar 1929 und der damit verbundenen Erlangung der politischen und territorialen Souveränität des Staates Vatikanstadt trat der Vatikan am 1. Juni 1929 dem Weltpostverein bei und gehört ihm bis heute auch an.

Die Briefmarken des Vatikan, die jedoch nur in deren Zuständigkeitsbereich Gültigkeit besitzen, erstrecken sich neben dem Territorium des Vatikanstaates auch auf die exterritorialen Besitztümer des Vatikans in Italien.

Für die Öffentlichkeit sind insgesamt drei vatikanische Postämter erreichbar. Zwei von ihnen befinden sich direkt am Petersplatz jeweils am Ende der Kolonnaden. Darüber hinaus ist eine Postfiliale im Vatikanischem Museum für die Allgemeinheit geöffnet. Aufgrund ihrer geographischen Nachfrage sind Briefmarken der Poste Vaticane bei Pilgern und Touristen sehr beliebt. Auch viele Philatelisten schätzen dieses Sammelgebiet.

Die Porti richten sich nach den entsprechenden Tarifen der italienischen Post. Beim Versand von Wertgegenständen oder verbrauchssteuerpflichtigen Waren (Alkohol, Tabakwaren, Parfüms, Kaffee) mit den Poste Vaticane ist zu beachten, dass der souveräne Staat Vatikanstadt nicht Mitglied der EU ist und der Vatikan auch nicht, wie z. B. vergleichbare Zwergstaaten über Sonderabkommen der Europäischen Zollunion angehört. Somit stellt der Vatikan ein so genanntes Drittland dar, weshalb der Postverkehr zwischen dem Vatikan und der Bundesrepublik Deutschland bzw. Österreich der Überwachung durch den Zoll unterliegt. Da Italien hingegen der EU angehört, unterliegen Postsendungen von Italien nach Deutschland oder Österreich im Regelfall nicht der zollamtlichen Behandlung. Somit wäre bei Versendungen von Wertgegenständen oder verbrauchssteuerpflichtigen Waren nach Deutschland und Österreich zur Vermeidung von Einfuhrabgaben die italienische Post der Poste Vaticane vorzuziehen.

  • Michel-Nr. 51-58
  • Postfrisch
  • Enorme Nachfrage - geringe Verfügbarkeit
  • Michelwert: 500 Euro


Die Ausgabe zur Weltausstellung der Katholischen Presse zählt zu den reizvollsten dieses Sammelgebietes!

Technische Daten

Artikel Nr.: 7561.001
Geprüft: Nein
Michel-Nr.: 51- 58
Michel Kat.-Wert: 500 Euro
Land: Vatikan
Anzahl: 8 Werte
Jahrgang: 1936

Weltausstellung Katholische Presse 8 Werte komplett

Nach Abschluss der Lateranverträge am 11. Februar 1929 und der damit verbundenen Erlangung der politischen und territorialen Souveränität des Staates Vatikanstadt trat der Vatikan am 1. Juni 1929 dem Weltpostverein bei und gehört ihm bis heute auch an.

Die Briefmarken des Vatikan, die jedoch nur in deren Zuständigkeitsbereich Gültigkeit besitzen, erstrecken sich neben dem Territorium des Vatikanstaates auch auf die exterritorialen Besitztümer des Vatikans in Italien.

Für die Öffentlichkeit sind insgesamt drei vatikanische Postämter erreichbar. Zwei von ihnen befinden sich direkt am Petersplatz jeweils am Ende der Kolonnaden. Darüber hinaus ist eine Postfiliale im Vatikanischem Museum für die Allgemeinheit geöffnet. Aufgrund ihrer geographischen Nachfrage sind Briefmarken der Poste Vaticane bei Pilgern und Touristen sehr beliebt. Auch viele Philatelisten schätzen dieses Sammelgebiet.

Die Porti richten sich nach den entsprechenden Tarifen der italienischen Post. Beim Versand von Wertgegenständen oder verbrauchssteuerpflichtigen Waren (Alkohol, Tabakwaren, Parfüms, Kaffee) mit den Poste Vaticane ist zu beachten, dass der souveräne Staat Vatikanstadt nicht Mitglied der EU ist und der Vatikan auch nicht, wie z. B. vergleichbare Zwergstaaten über Sonderabkommen der Europäischen Zollunion angehört. Somit stellt der Vatikan ein so genanntes Drittland dar, weshalb der Postverkehr zwischen dem Vatikan und der Bundesrepublik Deutschland bzw. Österreich der Überwachung durch den Zoll unterliegt. Da Italien hingegen der EU angehört, unterliegen Postsendungen von Italien nach Deutschland oder Österreich im Regelfall nicht der zollamtlichen Behandlung. Somit wäre bei Versendungen von Wertgegenständen oder verbrauchssteuerpflichtigen Waren nach Deutschland und Österreich zur Vermeidung von Einfuhrabgaben die italienische Post der Poste Vaticane vorzuziehen.

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  • Postfrisch
  • Enorme Nachfrage - geringe Verfügbarkeit
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Artikel Nr.: 7561.001
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Jahrgang: 1936

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